Autos ohne Einklemmschutz
Oftmals wird in der heutigen Zeit über die tollen Vorzüge in Sachen Sicherheit beim Thema Auto gesprochen. Alles ist dort revolutioniert worden, oder konnte in irgendeiner Form stark verbessert werden. Doch bei den einfachsten Dingen ist wahrscheinlich jahrelang nicht mehr nachgebessert worden. Es handelt sich dabei um den Einklemmschutz an allen Fensterscheiben. Besonders seit der verbesserten Technik, die Fenster schließen automatisch, sind elektrische Fensterheber ein ständiger Gefahrenherd für Erwachsene, aber besonders auch für Kinder. Der ADAC hat neulich weit über 500 Fahrzeuge getestet und dabei eine erschreckende Nachricht als Ergebnis mitgebracht. Jedes fünfte Auto besitzt nach diesen Ergebnissen keinen Einklemmschutz. Es kann doch immer einmal passieren, dass Kinder mit den Fingern bei geöffneten Fenstern ihre Finger oder ihren Kopf aus dem ungesicherten Fenster halten. Wenn just in diesem Augenblick der Knopf für die automatische Verschließung betätigt, dann kann es zu schweren Verletzungen kommen. Hinter den Scheiben steckt dann immerhin eine Kraft von bis zu 30 Kilogramm. Besonders erschreckend war, dass der Schutz meistens an den hinteren Fenstern gefehlt hat, dort, wo er am wichtigsten angebracht wäre. Bei Schiebedächern sieht der Schutz schon etwas besser aus. Die meisten Testautos konnten an dieser Stelle mit Sicherheitsvorkehrungen glänzen. Um jegliche Gefahr für Kinder zu vermeiden sollten sie dennoch niemals allein und unbeaufsichtigt bleiben.
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